Eidgenössisches Schützen Fest 2015 Raron

Jedes Mitglied, welches mitkommen wollte, hat den Anmeldetalon mit den gewünschten Stichen ausgefüllt und dem Präsidenten abgegeben. Es wurde besprochen, welche Daten den Meisten passen würde. Bis hierhin lief alles reibungslos und wir freuten uns auf den 2-tägigen Anlass.

 

Es wurde begonnen mit der Organisation: suchen eines Hotels und Offerten für die Carfahrt einholen.

Doch dann kam der Strich durch die Rechnung!

Die Organisatoren des ESF wurden mit Anmeldungen überrannt, da sie nicht mit einer so hohen Zahl an Anmeldungen gerechnet haben.

Die gewünschten Daten unseres Vereins konnten nicht mehr berücksichtigt werden. Da diese Zeiten völlig ausgebucht waren, mussten wir uns wieder neu orientieren und neu anmelden.

Dadurch, dass die neuen Schiesszeiten unter der Woche waren, konnten einige berufstätige Mitglieder nicht mitfahren. So schrumpfte die Anzahl der teilnehmenden Schützen unseres Vereins auf 16. Nach den anfänglichen Strapazen war es nun vollbracht: die Schützen waren angemeldet, das Hotel gebucht und der Car war bestellt.

 

Endlich war der Tag der Abreise gekommen.

Pünktlich am 6. Juli um 5:45 Uhr standen alle Kameraden auf dem Parkplatz des FC Eschlikon für die Abfahrt bereit, doch von unserem Reisecar fehlte jede Spur. Mit 15 minütiger Verspätung kam er dann, er hatte an einem anderen Sportplatz in Eschlikon gewartet.

Nun konnten wir endlich ins Wallis starten. Unsere Fahrt führte uns über den Grimselpass, wo wir eine Pause einlegten, um die schöne Aussicht zu geniessen. Bei sehr angenehmen 5°C, es war ja ein sehr heisser Sommer, kam die Abkühlung gerade recht.

Angekommen in Raron, luden wir unsere Schiesssachen aus und machten uns auf den direkten Weg zur Waffenkontrolle. Und es war heiss!!

 

Nach der Mittagspause, die Einen genossen ein feines Raclette zu Mittag, bezogen wir sogleich unsere Scheiben im Stand.

Am Nachmittag wurde geschossen und es wurde immer heisser. Aussentemperatur war so ca. 30°C ohne Wind und kein Wölkchen am Himmel, was noch ging, denn im Zelt, in welchem die Schiessanlage aufgebaut war, wurden es fast 40°C.

Die Hitze war so gar keine Hilfe, um gute Resultate zu erreichen, denn der Schweiss lief uns wie ein Wasserfall herunter.

So haben wir uns nach dem Schiessen ein schönes kühles Bier verdient. Danach ging es mit dem Car Richtung Sierre in unser Hotel.

Nachdem geklärt war, wer mit wem welches Zimmer bezieht, gingen alle sich frischmachen.Anschliessend traf man sich zum Abendessen, was übrigens sehr geschmeckt hat.

 

Da es ein langer, heisser und anstrengender Tag war, gingen einige früh zu Bett, um am nächsten Tag ausgeruht und frisch wieder anzutreten.

Andere blieben etwas länger auf, redeten über Gott und die Welt und tranken genüsslich einen Grappa etc.

Am nächsten Morgen hiess es früh aufstehen, denn um 7:30Uhr war Frühstück angesagt und um 8:00 Uhr Abfahrt nach Raron.

Am Morgen war die Temperatur mit 26°C zum Schiessen immer noch zu warm, aber angenehmer als die 40°C am Tag zuvor.

Am späteren Nachmittag, nachdem alle abgerechnet, ihre Auszeichnungen und Naturalgaben abgeholt hatten, ging es wieder auf den Heimweg.

 

Zurück sind wir über den Furkapass gefahren, vorbei am Hotel Belvedere oberhalb von Gletsch am Alteschgletscher. Dort wurden übrigens ein paar Szenen für den James Bond Film "Goldfinger" gedreht, mit Bernhard Russi als Ski-Standdoubel.

Es war eine sehr aufreibende Abfahrt mit dem Car, da die Strasse sehr eng ist und uns natürlich auch noch viel Verkehr entgegen kam.

Mit viel Schweiss und Flüchen des Chauffeurs, kamen wir sicher unten an und wir konnten die Fahrt entspannt fortsetzen: durch Andermatt, an der Teufelsbrücke vorbei in Richtung Thurgau.

So gegen 20:00 Uhr kamen wir sicher und wohlbehütet wieder in Eschlikon an. Herzlichen Dank an unseren tollen Chauffeur der uns die 2 Tage begleitet hat.

Einige verabschiedeten sich und gingen nach Hause und Andere gingen zu einem Abschlussbier ins Bahnhöfli in Eschlikon.

Es wurde viel gelacht, diskutiert und geschwitzt. Der Ausflug war ein voller Erfolg, resultatsmässig für die einen mehr, als für andere, aber für unseren neuen Verein, einen super Start.

 

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